Orgel der Apostelkirche
Die Orgel wurde 1968 von der damals renommierten Firma Paul Ott (Göttingen) erbaut und 1990 , 2008 und zuletzt 2021 durch die Firma Karl Schuke (Berlin) überarbeitet und klanglich neu konzipiert. Sie war und ist ein typisches Kind der Orgelbewegung, angelehnt an den norddeutschen Barockstil mit strahlenden Mixturen und klangvollen Zungenstimmen. Die Materialien sind hochwertig und die Verarbeitung sehr solide. Bei den letzten Umarbeitungen wurde die Intonation grundtöniger und voller gestaltet.
Bei dem Umbau der Orgelempore 2000 wurde die holzverkleidete Betonbrüstung entfernt und durch ein elegantes Metallgitter ersetzt, somit der Klang sich besser im Kirchenraum entfalten kann.
Hauptwerk
- Bordun 16´
- Prinzipal 8´
- Rohrflöte 8´
- Oktave 4´
- Gedackt 4 ´
- Nasat 2 2/3´
- Oktave 2´
- Rauschquinte 2 f.
- Mixtur 5-6 f.
- Trompete 16´
- Trompete 8´
Oberwerk
- Holzpfeife 8´
- Prinzipal 4´
- Rohrflöte 4´
- Waldflöte 2´
- Sesquialtera 2 f.
- Quinte 1 1/3´
- Scharff 3-5 f.
- Dulzian 16´
- Tremulant
Pedal
- Holzgedackt 8´
- Blockflöte 4´
- Prinzipal 2´
- Terz 1 3/5´
- Quinte 1 1/3´
- Zimbel 2 f.
- Regal 8´
- Tremulant
Brustwerk
- Prinzipal 16´
- Subbaß 16´
- Oktave 8´
- Pommer 8´
- Oktave 4´
- Nachthorn 2´
- Mixtur 5 f.
- Posaune 16´
- Trompete 8´
- Schalmey 4´
Mechanische Spiel- und Registertrakturkoppeln: B/O (1990) B/H, O/H, H/P, O/P
Jalousieschweller am Brustwerk (1990)
Zimbelstern (2008)
Orgel der St. Johannes-Kapelle
Vermutlich die erste fest installierte Orgel in ihrer 700-jährigen Geschichte erhielt die Johannes-Kapelle im Jahre 2002/3 von der elsässischen Orgelbau-Werkstatt Mühleisen aus Straßburg. Seit der Wiederbenutzung der Kapelle nach dem 2. Weltkrieg hatten zunächst ein Harmonium und dann ein 1-manualiges Positiv mit 4 Registern jahrzehntelang notdürftig den Gemeindegesang begleitet. Die neue Orgel sollte über möglichst viele, weiche, tragende Klangfarben, 2 Manuale und Pedal verfügen. Die Orgel füllt ein ganzes Joch auf der linken Seite der Kapelle mit 2,90 m Breite aus.
Hinter Schnitzwerk, das Blumenranken der Kapitelle aufgreift, verbergen sich im unteren Teil des Gehäuses – im Rücken des Spielers – 9 Register und die Schwelltüren des II. Manuals. Darüber steht das Hauptwerk mit 7 Registern. Im Prospekt steht der Prinzipal 8’, dessen tiefste Pfeife 2,40 m lang ist. Beide Werke zusammen sind stolze 6,30 m hoch.
Positif (schwellbar)
- Bourdon 8’
- Gambe 8’
- Voix Céleste 8’
- Flûte à cheminé 4′
- Doublette 2’
- Nazard 2 2/3’
- Tierce 1 3/5’
- Larigot 1 1/3’
- Octave 1’
- Tremblant
Grand Orgue
- Bourdon 16’
- Montre 8′
- Flûte 8’
- Prestant 4’
- Flûte 2’
- Fourniture IV rgs 1′
- Trompette 8’
Pedal
- Bourdon 16’
- Montre 8’
- Prestant 4’
- Trompette 8’
3 Koppeln – als Zug und Tritt
